Sri Lanka hat die Größe von 65.525 km² mit einer maximalen Länge von 434 km und einer maximalen Breite von 225 km. Die Hauptstadt der Insel ist Colombo.
Einwohner: 21.324.791 (Stand Juli 2009),
Glaubensrichtungen:
Geografische Position: 7° N, 81° O
Sprachen:
Währung:
Rupees (Rupien)
Zeitverschiebung:
Sri Lanka - auch die Perle des Indischen Ozeans genannt - ist eine Insel im Indischen Ozean und an der Südspitze Indiens gelegen. Zwischen dem 5. Und 9.Breitengrad nördlich des Äquators gelegen, bietet Sri Lanka vielfältige und umfangreiche Möglichkeiten für seine Besucher. Seine tropisch-klimatische Lage in den sonnigen Gewässern des Indischen Ozeans, wird durch die Erhebungen auf mehr als 2.500 Metern modifiziert., was sich in großer klimatischer Vielfalt äußert.
Die physikalischen Eigenschaften der Insel sind ebenfalls mannigfaltig. Sonnengetränkte Strände und vielfarbige Korallenriffe umsäumen tropische Ebenen, die steil zum zentralen Hochland mit zerklüfteten Bergketten aufsteigen.
Zwei zeitlich günstige Monsune bringen ausreichend saisonale Regenfälle, die der Reihe nach abwechselnd das ganze Jahr hindurch die Hälfte der Insel regenfrei halten. Während der Süden und Westen von November bis April sonnige und trockene Hochsaison haben, erfreut sich die östliche und nördliche Region exzellenten Wetter von Mai bis September.
Eine große Anzahl von Flüssen, die das ganze Jahr hindurch Wasser führen, mit malerischen Oberläufen und Wasserfällen, bewässern die Insel. Andere Gewässer im Inland schließen eine große Anzahl an natürlichen – und Stauseen ein.
Die Verschiedenartigkeit des Klimas und seiner Topographie bereichern Sri Lanka mit einer unglaublichen Artenvielfalt , der zehntreichsten in der Welt. Regenwälder, Trockenzonen, Dschungel, Lagunen, Feuchtgebiete, Weideland und Hochebenen, montane Nebelwälder und dornige Wildnisse sind Heimat einer einzigartigen und reichen Vegetation und wild lebenden Tieren. Es gibt 3350 Arten von einheimischen blühenden Pflanzen und Bäumen, 86 Arten von Säugetieren und 441 Vogelarten. Andere Aktivposten der Natur beinhalten 242 Arten von Schmetterlingen und 138 Sorten von Korallen.
Die Vegetation und Fauna wird auf einer Gesamtfläche von Inland und Küsten Sri Lankas zu 13% durch 13 Nsationalparks, 52 Schutzgebieten, 41 Menschen – und Biosphären Reservaten gesetzlich geschützt.Die Insel besitzt nicht weniger als sechs archäologische UNESCO-Welterbe-Stätten. Unter anderen natürlichen Reichtümern gibt es ein Aufgebot an glitzernden Edelsteinen, an duftenden Gewürzen des Orients( Nelke, Zimt, Kardamon, Muskat, Muskatblüte und Pfeffer), jede Art tropischer Früchte und den feinsten Tee der Welt.
Ein mannigfaltiges ethnisches und tief verwurzeltes kulturelles Erbe von Indogermanen, Singhalesen, Tamilen, Mauren, malaiischen Europäern und eingeborenen Veddahs facettiert, und beindruckende antike und historische Schauplätze offerieren enorme Faszination.
Sri Lanka hat über 1600 km tropische Strände, umspült vom warmen Wasser des Indischen Ozeans, Buchten, Lagunen, Flussmündungen, vorgelagerten Inselns und bunte Korallenriffe. Die Meerestemperatur beträgt durchschnittlich bei 27°.
Sri Lanka bietet Spielraum für extreme Abendteuer und wildromatische Ferien, aber auch Reiz und Faszination in Kultur, Lebensart und Natur. Hier können Sie so etwas Atemberaubendes wie Herden von Sambhur Wild und Elefantenfamilien beim Trinken an Wasserstellen im Dschungel beobachten, ungläubig große Augen machen , wenn funkelnde Saphire und Rubine aus Flussbetten gegraben werden. Sie können auf hohen Wellen und bei wilden Winden mit dem Surfbrett treiben, in den Mangroven-Feuchtgebieten in einer Welt exotischer Wasservögel herumfahren oder durch Stromschnellen in Wildwassern im Kanu schießen.
Leise unter dem blass-grünen Baldachin des Sinharaja Regenwaldes
wandern, wo Webervögel ihre fantastischen Nester vernähen und wo die
Wesak-Orchidee blüht. Eintauchen in die magische Wunderwelt der
Korallen, die Peitschenschläger ansehen, die Kandys fantastische , von
Fackeln erleuchtete mittelalterliche Umzüge kostümierter Elefanten,
tanzender Männer und glitzernder Anführer ankündigen. Sie können die
Wege zum inneren Frieden und zu perfekter Entspannung bei
Einblick-Meditation entdecken, die dunklen, kambrischen und vier
Millionen Jahre alten Höhlen erforschen, oder in einem Hotel in einem
nebelverhangenen Teegarten verweilen, wo der beste Tee gepflückt,
verarbeitet und exportiert wird.
Sie haben die Möglichkeit an der
Ostküste zwei Meilen ins blaue klare Meer hinauszuwaten und staunend
den Schwärmen von Walen und Delfinen zusehen, die über die schäumenden
Gewässer von Tricomalee springen, in einem ayurvedischen Bad Schmerz
und Pein lindern oder auf einer Strecke von 47 Bergtunneln eine der
weltbekannten Bahnreisen unternehmen. In Begleitung von Bärenaffen und
blauen Fliegenschnäppern Golf auf einem Platz im Bergland spielen, der
von schottischen Gordon Hochländern vor mehr als einem Jahrhundert
angelegt wurde, oder Ihre Geschmacksnerven mit mehr als 100
verschiedener würziger Currys reizen.
Fahren Sie Rad auf der „Teufelstreppe“ die sich wie ein Korkenzieher durch das Bergland windet, schlendern Sie durch die vorchristliche Hauptstadt Anurathapura, wo die Dächer der Paläste mit schimmernden Kupfer gedeckt sind. Unternehmen Sie einen prickelnden Flug mit dem Gleitschirm, wandern sie durch die Wassergärten von Sigiriya, wo die Brunnen noch immer in Lotus-Formen sprudeln, wie sie es seit 15 Jahrhunderten taten.
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Galle- Sri Lankas früheres Tor zur Welt
Galle (vornehm „Gohl“ gesprochen, aber auch oft von den Einheimischen mit „Galle“ benannt) wurde lange missachtet. Seinen morbiden Charme (nicht böse gemeint) enddeckt man meist erst später, wenn man Galle besser kennt.
Die Touren in den neueren Teil der Stadt jenseits der Colombo Road vermitteln Menschenmassen, überfüllte Straßen, Nepper und Schlepper, massig Dreck und viele geschmacklose, bunt durcheinander gewürfelte Bauten. Dazu natürlich immer die sengende Hitze. Ansonsten, sorry, ist Galle-Neustadt wirklich zu vergessen, zumindest wenn man seine Einkäufe rund um den Busbahnhof gemacht hat. Am Weg in das Fort kommt man an einem der größten Cricketstadien der Insel vorbei. Leider hat es dort seit dem Tsunami keine Spiele mehr gegeben, vorher traf sich dort die Weltelite. Doch zuvor noch ein kurzer Blick in die Geschichte der Stadt. Schon vor 2000 Jahren hat die Bucht als natürlicher Ankerplatz gedient. Die Lage zwischen Asien und dem mittleren Osten machte den Ort zu einem idealen Umschlaghafen.
Die neuere Geschichte beginnt 1505, als die portugiesische Flotte erstmals in der Bucht Zuflucht suchte. Etliche Jahre später bauten sie das erste Fort, ökologisch ausgerichtet aus Lehm und Palmen.
1640 übernahmen die Holländer nach schweren Kämpfen die Stadt, annähernd zeitgleich mit dem Beginn der holländischen Kolonisierung der Insel. Danach entstanden die Festungsanlagen, die bis heute den Namen „Holländisches Fort“ tragen und zum Weltkulturerbe gehören.
Der Hafen gewann mit dem Einmarsch der Engländer noch weiter an Bedeutung, ja er war DER Hafen Ceylons sowohl für Passagier- und Frachtschiffe. An geschäftigen Tagen sollen bis zu 700 Reisende angekommen sein, Handel und Wandel sowie Hotellerie waren auf einem Höhepunkt. Die Stadt boomte, waren doch nicht zuletzt oft Gold und Edelsteine Kaufobjekte.
Es muss ein Platz wie aus 1001 Nacht gewesen sein und für die Händler Galles das Paradies auf Erden! Doch gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam der jähe Fall, den Colombo wurde favorisiert und sein Hafen ausgebaut.
Ab 1890 legten die Dampfer aus aller Welt fast nur noch in Colombo an.
Was Galle blieb ist sein imposantes Fort mit mächtigen Wallanlagen, denen selbst der Tsunami 2004 nichts anhaben konnte.
Und Galle blieb eine wundervolle Altstadt inmitten der Festungsmauern, die maßgeblich den Holländern zu verdanken ist. Sie hinterließen prächtige, großzügig bemessene Villen mit weiten Verandas, gestützt von Rundpfeilern und geschützt von Holzjalousien. Mehrere evangelische Kirchen („Dutch Reformed Church“) sind gut erhalten und gepflegt.
Wenn man das gewaltige Tor in das Fort passiert hat, braucht man eigentlich nur die Church Street hinunter laufen. Die Straße ist gesäumt mit alten Villen, von denen die schönsten heute als Hotels, Kunstgewerbeläden und Galerien dienen, als Beispiele hier nur „Galle Fort Hotel“, wo wir einen gemütlichen Platz für eine kleine Erfrischung fanden und die Läden „Barefoot“ und „Elephant Walk“.
Das Schöne: in der Altstadt scheinen die Uhren langsamer zu laufen, viel weniger Verkehr, alles ist sehr beschaulich und relaxt. Rechts und links von der Church findet man problemlos noch so manches nette Cafe mit vielen netten Kleinigkeiten auf der Karte. Die bunteste Sammlung antiker Dinge findet man im Historical Mansion Museum in der Leyn Baan Street. Schließlich langt man nach 1,2,3 Stunden an der gewaltigen Außenmauer an, wo es noch einen Leuchtturm, eine adrette Moschee und fröhlich badende Einheimische zu sehen gibt
Zum Abschluss dann noch Lunch oder Dinner mit Blick aufs Meer und die Festung in einem gepflegten Restaurant mit riesiger Dachterrasse. Alles in allem: ein schöner Bummel durch eine Altstadt, die sich viel von ihrem früheren Charme erhalten hat.
Galle Season:
In Galle gibt es jedes Jahr zu Weihnachten eine Messe (Ausstellung). Wenn Sie zu dieser Zeit auf Sri Lanka sind, würde ich Ihnen empfehlen, diese zu besuchen. Vorsicht: nicht bei Schönwetter zur Mittagszeit - da die Ausstellung im Freien stattfindet und nicht überdacht ist, werden Sie sehr unter den Temperaturen leiden.
Eine wunderbare Ausstellung über Oldtimer darf natürlich nicht fehlen.
Nach dem Tsunami im Jahre 2004 erhielt Galle einen neuen Fischerhafen, d. h. der alte Hafen wurde durch einen großen Steinwall gesichert. Besuchen Sie diesen Platz und erleben Sie das Leben der Fischer.
Tipp: mittags wird der Fisch verladen, viele Kühl-LKWs aus allen Teilen der Insel kommen, um hier frischen Fisch zu laden.
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Da Sri Lanka in der Nähe des Äquators liegt, herrscht auf der Insel tropisches Monsunklima vor. Die Durchschnittstemperaturen in der kühleren Jahreszeit liegen bei 30°C, in der wärmeren um 35°C. Das gesamte Jahr hindurch ist die Luftfeuchtigkeit hoch, weshalb man sich als Urlauber nach der Ankunft in Sri Lanka erst einmal an das feucht-heiße Klima gewöhnen muss. Berücksichtigen Sie diese Akklimatisierungsphase deshalb bei der Planung ihrer Reise.
Von Mai bis August weht der Südwestmonsun über den Süden und Westen der Insel. Diese jährlich wiederkehrende Windströmung bringt schweren Regenwolken, die das nötige Wasser für die üppige Vegetation Sri Lankas liefern. Den Norden und Osten der Insel beeinflusst hingegen den Nordostmonsun maßgeblich, der im Dezember und Januar diesen Bereichen den Jahreshauptniederschlag bringt. Gebiete im Süden Sri Lankas sind nur selten von den ergiebigen Regengüssen betroffen.
| Jan. | Feb. | Mar. | Apr. | Mai | Jun. | Jul. | Aug. | Sept. | Okt. | Nov. | Dez. | |
| Tagestemperaturen (°C) | 30 | 30 | 31 | 31 | 30 | 29 | 29 | 29 | 29 | 29 | 29 | 29 |
| Nachttemperaturen (°C) | 22 | 22 | 23 | 24 | 25 | 25 | 25 | 25 | 25 | 24 | 23 | 22 |
| Luftfeuchtigkeit (°C) | 71 | 71 | 72 | 75 | 78 | 79 | 78 | 78 | 77 | 79 | 77 | 74 |
| Niederschlagstage | 8 | 7 | 11 | 18 | 13 | 22 | 15 | 19 | 17 | 21 | 19 | 12 |
Colombo |
Wien |
New York |
Tokyo |
Sydney |